Ausgangssituation

Ressourcen- und Energieeffizienz gewinnen aufgrund der Preissteigerungen von Rohstoffen und Energie zunehmend an Bedeutung – auch der Klimawandel trägt dazu bei, dass Unternehmen nachhaltiger wirtschaften müssen.

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden und eine ressourceneffiziente, umweltschonende Herstellung von Produkten zu gewährleisten, ist die Transparenz des Ressourceneinsatzes erforderlich. Auch die steigenden Forderungen der Kunden, etwa seitens der OEM, nach ökologisch nachhaltigen Produkten und die Möglichkeit zur positiven Außendarstellung liefern Gründe für Optimierungsmaßnahmen. Nicht zuletzt lassen sich durch eine effizientere Produktion auch Kosten einsparen.

Transparenz kann hier durch ökologische Leistungsindikatoren geschaffen werden. Der Berechnung solcher Indikatoren geht jedoch ein enormer Aufwand für die Datenerhebung und ‑verarbeitung voraus, da Ressourcen- und Stoffströme sowie der Energieeinsatz für Produkte und Prozesse untersucht werden müssen. Diesen Aufwand können jedoch insbesondere kleine und mittlere Unternehmen oft nicht leisten, da finanzielle und personelle Mittel fehlen. Aufgrund der bisher fehlenden Wirtschaftlichkeit verzichten bisher noch viele von ihnen auf eine ökologische Bewertung ihrer Produkte.

Zahlreiche Unternehmen verfügen in ihren ERP-Systemen oder anderen Datenbanken bereits über entsprechende Daten. Diese sind allerdings unspezifisch oder den Produkten und Prozessen nicht eindeutig zugeordnet. Eine solche Zuordnung ist jedoch zeitaufwendig und damit kostspielig.

Eine automatisierte, softwarebasierte Lösung zur Nutzung und Aufbereitung der bereits vorhandenen Daten erleichtert die ökologische Bewertung. Indem ökologische Kennzahlen bereitgestellt werden, lassen sich die Erfüllung der Kundenforderungen zu Umweltgesichtspunkten nachweisen und die Auswirkungen auf die Umwelt analysieren. Die Software kann außerdem Verbesserungsmöglichkeiten für die jeweils betrachteten Aspekte aufzeigen.